#1 Ökologie und Fußball von Rumbero 07.03.2020 12:25

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Ich kriege ja schon zu viel, wenn ich bei Barça und fast allen anderen die 0,3-l-Plastikfläschchen mit Wasser sehe. Nachhaltigkeit wäre mal ein schönes neues Vereinsziel. Dass es auch ganz anders geht, zeigen die Forest Green Rovers aus der Kleinstadt Nailsworth im englischen Gloucestershire. Hier das Interview von SPIEGEL Online mit dem Präsidenten Dale Vince, der seine Millionen mit Ökostrom gemacht hat. Es gibt kein Fleisch mehr im Stadion und das Trikot ist zur Hälfte aus Bambus, der Strom kommt aus erneuerbaren Energien. Victor Font scheint Klimakrise und Nachhaltigkeit aber bisher genausowenig auf dem Schirm zu haben wie die jetzige Vereinsführung.

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#2 RE: Ökologie und Fußball von Falcon 09.03.2020 14:06

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Das macht halt nicht so viel Geld...
Aber ja, zumindest in gewissen Bereichen könnte man schon als Vorbild voran schreiten. Wie du sagst, die ganzen kleinen Plastikflaschen schonmal verbannen wäre ein großer Schritt.
Für die Zuschauer wird sich das schwierig gestalten, da ja Glas aus Sicherheitsgründen verbannt ist von solchen Großveranstaltungen.
Mich würde interessieren wie die Forest Green Rovers das machen, steht leider nicht drin.
Bei Barça ist das natürlich schon eine ganz andere Größenordnung. 5000 und ~100.000 sind doch noch ein kleiner Unterschied.

Das ganze Vegan finde ich für meinen Teil jedoch übertrieben.
Vegetarisch gut und recht, aber bei Vegan musst du haargenau wissen was du tust, ohne dass du irgendwelche Zusatzpräparate benötigst...
Das ist leider in den seltendsten Fällen Gesund, speziell wenn man Kinder dazu nötigt...

#3 RE: Ökologie und Fußball von Tical 09.03.2020 18:12

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@Falcon:
Zumal viele Veganer die meiste Zeit ihres Lebens nicht vegan lebten, so jung wie der "Trend", pardon die Sekte, noch ist. Um wirklich pauschal sagen zu können, dass so zu leben gesünder ist, müsste wirklich erstmal ein Mensch bis zum Tod komplett vegan gelebt haben - inklusive Kindheit und Jugend. Aber nicht umsonst sollen Kinder (und Haustiere) nicht vegan erzogen werden. Die älteste Veganerin in meinem Bekanntenkreis lebt seit 8 Jahren so. Aber sie hat sich eben erst nach ihrem 18. irgendwann dafür entschieden. Ich tue mich daher wirklich schwer damit, da irgendwas anzuerkennen.
Was grundsätzlich Fleischkonsum bzw -verzicht angeht ist das ein anderes Paar Schuhe. Aber jemand, der a) sündhaft teure Ersatzprodukte, die erst Recht aus der Industrie kommen oder b) Medikamente einnehmen muss, lebt m.E. nicht gesünder als ich Omnivore.

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